Suchtberatung
Auch Angehörige brauchen Hilfe!
Die Gruppe ist ein Angebot für alle, die Probleme mit dem Suchtmittelkonsum von Angehörigen haben. Da eine Suchterkrankung auch eine Familienerkrankung ist, sind viele Angehörige von dem Suchtmittelmissbrauch eines Familienmitgliedes (Vater, Mutter,Partner/in, Kind, Geschwister u. a.) stark mitbetroffen.
In Deutschland geht man von 8 Millionen betroffenen Angehörigen aus. Angehörige sind durch die Suchtprobleme innerhalb der Familie oft sehr verstrickt in Spannungen und Gefühle von Sorge, Verzweiflung und Hoffnung, Vertrauen und Kontrolle, Wut, Ärger und Resignation. Oft leiden Angehörige unter Erschöpfung und kreisen gedanklich nur noch um den Abhängigen.
Der Gesprächskreis bietet Ihnen die Möglichkeit, sich unter fachlicher Anleitung mit anderen Angehörigen über Ihre Erfahrungen, Befürchtungen, Sorgen, Hoffnungen und offenen Fragen auszutauschen.
Die Gruppe soll Ihnen helfen, Ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und neue Wege für sich persönlich zu erproben.
Schwerpunktthemen in der Gruppe sind:
- Persönlicher Austausch
- Was bedeutet Co-Abhängigkeit?
- Was heißt Hilfe durch Nicht-Hilfe?
- Auswirkungen des Suchtverhaltens auf die Familie
- Loslassen können, Verantwortung klären
- Entdeckung eigener Stärken und Fähigkeiten
Treffen:
In der Regel jeden letzten Mittwoch im Monat von 19:00 - 21:00 Uhr,
Gruppenraum der Psychosozialen Beratungsstelle für Suchtprobleme, Kitzingen, Schrannenstraße 10.
Die Gruppe ist für jeden offen. Interessierte können nach einem Vorgespräch in der Gruppe aufgenommen werden.
Auskunft und Anmeldung unter: Tel. 09321 - 22040




