Aschekreuz als Zeichen der Hoffnung und Besinnung für die Gäste der Tagespflege Volkach!

Gottesdienst in der Tagespflege St. Laurentius in Volkach !

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Aschermittwoch hat die Caritas Tagespflege St. Laurentius in Volkach gemeinsam mit ihren Gästen den Beginn der Fastenzeit begangen.

Geleitet wurde er von Diakon Uwe Rebitzer, der in seiner Ansprache die besondere Bedeutung dieses Tages hervorhob. Im Mittelpunkt stand das traditionelle Aschekreuz, das Diakon Rebitzer den Anwesenden auf die Stirn zeichnete. Die Asche, die aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wird, erinnert an die eigene Sterblichkeit und mahnt zur Besinnung.

Es ist ein starkes Zeichen, symbolisiert Vergänglichkeit, Buße, Trauer und Umkehr. Gleichzeitig lädt es uns ein, innezuhalten und unser Leben neu auszurichten. Gerade für ältere Menschen sei diese Zeit eine Gelegenheit, bewusst zurückzublicken, Dankbarkeit zu empfinden und Kraft für die kommenden Wochen zu schöpfen.

Die Atmosphäre in der Tagespflege war geprägt von Ruhe und Gemeinschaft. Gemeinsam wurden Gebete gesprochen und Lieder angestimmt, die die beginnende Fastenzeit in den Mittelpunkt stellten. Die Gäste nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und stiller Einkehr.

Mit dem Aschermittwoch beginnt für Christen die 40-tägige Vorbereitungszeit auf Ostern. Sie ist traditionell eine Zeit des Verzichts, der inneren Einkehr und der bewussten Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben. In der Tagespflege St. Laurentius wird diese Zeit auch in den kommenden Wochen mit thematischen Impulsen und gemeinsamen Momenten der Besinnung begleitet.

Der Gottesdienst machte deutlich: Die Botschaft des Aschekreuzes ist nicht nur eine Erinnerung an die Vergänglichkeit, sondern auch ein Aufruf zur Hoffnung und zur Neuausrichtung des eigenen Lebens.

Franziska Grap

Foto: Franziska Grap / Diakon Uwe Rebitzer zelebrierte den Gottesdienst in der Tagespflege St. Laurentius.